Snow College

Snow College Niederösterreich -

Faltheft

 

Der niederösterreichische Skilehrweg für unterwegs

Im kompakten A7-Format ist der 12-seitige Folder klein genug für jede Hosentasche. Beidseitig foliert bleibt er für unzählige Skisaisonen ein treuer Begleiter.

 

Das Faltheft kann entweder im Rahmen einer Ausbildung erstanden oder online bestellt werden.

 

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NÖSLV Mitgliedsbeiträge

Skischulleiter

Diplom-, Schneesport bzw. Landesskilehrer

Anwärter bzw. Praktikant

Freiwillige Mitglieder

€ 63,-

€ 38,-

€ 30,-

€ 27,-

Die bei der Jahresvollversammlung 1994 beschlossenen Mitgliedsbeiträge gelten unverändert auch für das Verbandsjahr 2016/2017.

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Verbandsinformation

2015/2016

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Niederösterreich

Snow Fun Academy

Niederösterreich

Die 10 FIS–Regeln sind eine Zusammenfassung der wichtigsten Sorgfaltsregeln nach denen jeder Pistenteilnehmer zu handeln hat. Eine gewissenhafte Berücksichtigung dieser Regeln trägt zur allgemeinen Unfallvermeidung bei. Snowboarder haben durch die asymmetrische Positionierung auf ihrem Sportgerät ein eingeschränktes Sichtfeld und die von ihnen gefahrenen Kurvenradien unterscheiden sich häufig von denen der Skifahrer. Daher sind hier Kapitel allgemeine Ergänzungen zu den 10 FIS-Regeln und konkret zur Auslegung für Snowboarder in Form von kursiven Textpassagen zu finden.

 

 

1. Rücksicht auf die anderen Skifahrer und Snowboarder

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt oder in der Ausübung seiner Tätigkeit einschränkt.

Dies umfasst angemessenes Verhalten genauso wie auch angemessene Ausrüstung. Bei Snowboardern meint dies die Verwendung eines Fangriemens und eines Antirutschpads und die regelmäßige Kontrolle der Bindungsschrauben, da diese nicht zwingend von Sportartikelhändlern eingestellt werden!

 

2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände–, Schnee– und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.

An unübersichtlichen oder stark befahrenen Stellen ist langsam zu fahren, insbesondere an Kanten, am Ende von Pisten und im Bereich von Liften und Seilbahnen (s. Objektive Gefahren → Gefahrenstellen)!

 

3. Wahl der Fahrspur

Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet.

Der vorausfahrende Skifahrer / Snowboarder hat Vorrang d.h. hinterherfahrende Pistenteilnehmer müssen genügend Abstand einhalten um den Vorausfahrenden nicht zu gefährden. Zu einer Gefährdung kann es nicht nur durch physische Einwirkung sondern auch z.B. durch Schreckmomente kommen!

Im Falle hangaufwärtsgezogener Carvingturns geht sowohl für Skifahrer, als auch für Snowboarder das Vorrangrecht des Vorausfahrenden verloren und der carvende Pistenteilnehmer muss sich dementsprechend vergewissern, dass seine Turns ohne Gefahr für Andere möglich sind!

Besonders in stark frequentierten Pistenabschnitten sind regelmäßige und rhythmische Schwünge einem unberechenbaren Fahrverhalten (Slopestyle-Tricks, plötzliche Richtungswechsel etc.) unbedingt vorzuziehen!

 

4. Überholen

Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.

Dies gilt auch für das Überholen stehender Pistenteilnehmer!

 

5. Einfahren, Anfahren und Hangaufwärtsfahren

Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Abfahrt einfährt, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.

Der Start für jede Abfahrt eines Snowboarders sollte Frontside beginnen, so können von oben kommende Pistenteilnehmer im Blick behalten werden. Beim Backside Schwung muss der bergseitige tote Winkel unbedingt beachtet werden.

Nach dem Einordnen in den Verkehrsfluss der Piste, genießt jeder Pistenteilnehmer wieder den Vorrang des Vorausfahrenden, beim Hangaufwärtsfahren (Carvingschwünge) jedoch nicht mehr (s. FIS–Regel 3)!

 

6. Anhalten

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.

Besonders für Snowboarder besteht beim Sitzen mit dem Rücken zum Hang ein enormes Verletzungsrisiko durch von oben kommende Pistenteilnehmer. Das Sitzen, Hocken oder Knien hinter Kuppen ist ebenfalls zu vermeiden - Anhalten und Stehenbleiben sollte nur am gut überschaubaren Rand von breiten Pisten stattfinden!

Muss das Material aus irgendeinem Grund abgeschnallt werden, ist besonders bei Snowboards auf eine angemessene Sicherung durch ein auf die Bindung Legen des Boards zu achten, da es nicht mit Stoppern versehen ist!

 

7. Aufstieg und Abstieg

Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benützen.

 

8. Beachten der Zeichen

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Markierung und die Signalisierung beachten.

 

9. Hilfeleistung

Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.

Unterlassene Hilfeleistung ist strafbar!

 

10. Ausweispflicht

Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

Für die zivil– und strafrechtliche Beurteilung eines Unfalles ist es unerlässlich, vorhandene Zeugen heranzuziehen.

Die FIS - Regeln

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LEHRVIDEOS

Snow College Niederösterreich

 

Das Ausbildungsprogramm des Niederösterreichischen Skilehrerverbandes

2. Auflage

 

Auf 342 Seiten finden sich sämtliche Begleitunterlagen für die Ausbildung im NÖSLV, detailliert beschrieben und mit zahlreichen Bildern illustriert.

 

Das Unterrichtsbuch kann entweder im Rahmen einer Ausbildung erstanden oder online bestellt werden. Der Preis für ein Exemplar beträgt € 50,- exkl. Versandkosten.

 

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  • Kapitel SKI:
    • Bewegungslehre
    • Unterrichtslehre
    • Technikprogramm
    • Kinderunterricht
    • Materialkunde
    • Trainingslehre
  • Kapitel SNOWBOARD:
    • Bewegungslehre
    • Unterrichtslehre
    • Materialkunde
    • Kinderunterricht
  • Kapitel ALPINKUNDE:
    • Anwärter
    • Landeslehrer
    • Alpinkurs
  • ALLGEMEINES Kapitel:
    • Allgemeine Unterrichtslehre
    • Englisch
    • Sicherheit
    • Tourismus & Topographie
    • Berufskunde
    • Erste Hilfe

 

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Auch wir möchten etwas für die Familien tun! Deshalb hat der Vorstand beschlossen, dass Ehepartner und Kinder eines Mitgliedes eine Ermäßigung von 50 % auf den Jahresmitgliedsbeitrag erhalten sollen.

 

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Flyer, 99 x 210mm

PDF, 0,5MB

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